Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Familie & BeziehungGrundlagenwissen

Es ist an der Zeit, den Begriff Partnerschaft den Naturgesetzen folgend zu klären.

Die Traurigkeit und Beschwerlichkeit der Jahrhunderte von Rollen und Traditionen geprägter Partnerschaften und aussichtslosen Beziehungskrisen darf zu Ende gehen.

Fälschlicherweise wurde die Freiheit sich zu vereinen und zu trennen als ein Gewinn gesehen. Tatsächlich haben wir von Flucht zu sprechen. Bei genauerer Betrachtung und simplonischer Kenntnis der Funktionsweise der Psyche aktiviert der Partner immer nur Deine eigenen Schwachstellen. Diese Erkenntnis und die nachfolgend beschriebenen Sachverhalte sollten in jeder Eheberatung oder Paartherapie oberste Priorität haben.

Es ist also eine Flucht vor sich selber. Wer dies nicht begreift, wird nach dem Trennungsschmerz jede neue Partnerschaft als „alten Wein in neuen Schläuchen“ erleben. Schließlich nehme ich mich in das neue Umfeld mit. Hast Du jetzt Schwierigkeiten in bestimmten Situationen „Nein“ zu sagen, dann wird dies mit zeitlicher Verzögerung in einer neuen Partnerschaft erneut das Problem werden. Dies ist erst recht gewiss, wenn eine Partnerschaft in Schuldzuweisung und Streit auseinandergeht.

Partnerschaften beruhen auf einer besonders intensiven Anziehung.

Dies gilt noch einmal mehr für die Liebespartnerschaft, doch auch für jede andere Beziehung in Freizeit und Beruf. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ sagt der Volksmund und zugleich „Gegensätzliches zieht sich an“. Beides trifft zu.

Partner haben dieselben Probleme mit sich selber und gehen gegensätzlich damit um.

Nehmen wir an, beide Partner hätten die Schwierigkeit, die lebensnotwendige, natürliche Durchsetzungskraft an den Tag zu legen. Dies bedeutet nichts anderes, als für seine überlebensnotwendigen Bedürfnisse einzustehen. Das wäre das gemeinsame Thema.

Die Gegensätzlichkeit zeigt sich nun im Umgang mit diesem unentwickelten Potential, denn tatsächlich ist es keine unabänderliche Schwäche. Einer mag sich in der Position des weinerlichen Schwächlings wiederfinden. Dies ist meist die Frau, wobei das Verhalten die Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse über die Bedürftigkeit anstrebt. Auf der anderen Seite würde sich ebenfalls extrem formuliert ein cholerischer Tyrann als Partner finden. Dies erscheint nur vordergründig stark. Es ist ebenfalls ein Verzweiflungsakt, der männliche Stärke polternd und übergriffig missbraucht.

Dies ist die Tragik der Personen. Menschen werden als Mann oder Frau mit ruhiger und bestimmter Klarheit in jeder beliebigen Situation für sich und ihre Bedürfnisse klar eintreten können.

Die vielleicht wichtigste Partnerschaft ist die der weiblichen und männlichen Anteile in uns selber.

Männliche Durchsetzungskraft und weibliche Intuition für den passenden Zeitpunkt müssen zusammenwirken. Sonst tut man zwangsläufig das Richtige zum unpassenden Zeitpunkt. Mann und Frau in uns, Mann und Frau in der Partnerschaft können bei klarer Kenntnis der Zusammenhänge in eindeutigem Einverständnis und Verstehen ungeahnte Höhenflüge erfahren. Mit Zusammenhängen ist in diesem Falle die simplonisch einfache Kenntnis der Funktionsweise der menschlichen Psyche gemeint.

Simplonische Kenntnis der Funktionweise der menschlichen Psyche

  1. Wir haben als Personen eine durch gesellschaftliche Bildung erzeugte Persönlichkeit, also eine Schutzmaske. Sie gestattet das Versteckspiel in den gesellschaftlich vorgegebenen Rollen.
  2. Der zweite entscheidende Faktor unserer Psyche ist der Charakter. Er ist nichts anderes als das Bündel an Talenten und Fähigkeiten, aus dem von Geburt an unsere individuellen Stärken entstehen.
  3. Der dritte Anteil ist der unangenehmste. Es sind die mit Religion, Moral und Ethik im Laufe von Jahrhunderten unterbewusst programmierten Glaubenssätze, auf denen Massengesellschaften beruhen. Wenn Du glaubst unzulänglich zu sein (Ursprungsthema Erbsünde), nie zu genügen, immer kurz vor dem Versagen zu stehen, dann wirst Du Deine Talente und Fähigkeiten zum Verstecken dieser am Ende nur anerzogenen Glaubenssätze verwenden. Doch selbst wenn es nur Glaubenssätze sind, bestimmen sie solange Dein Leben- und Überlebensmodell, bis Du sie kennenlernst, verstehst und somit das Versteckspiel aufgeben kannst.

Es sind also nur einige wenige Sachverhalte, die ich stichwortartig nun schon genannt habe.

Zu diesem Thema gibt es übrigens die folgenden Interviews zur Vertiefung:

Wer sich ganz gründlich kennenlernen und die unterbewussten Glaubenssätze in nur drei Tagen auf den Tisch bringen will, wird sich für die IST-Klärung interessieren.

Neben der praktisch vollständigen Offenlegung des Unterbewusstseins wird zudem die Funktionsweise der Psyche in ihrer brillanten Einfachheit und Klarheit vermittelt. Auf dieser Grundlage wird jede Partnerschaft zu einer echten Chance und versinkt nicht mehr perspektivlos in Schuldzuweisungen und Streit.

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