Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Finanzielle Probleme

Wasser fließt immer von einem Ort der relativen Fülle zu einem Ort der relativen Leere. Überschuss bewegt sich Richtung Mangel. Beim elektrischen Strom ist es das Fließen vom Plus zum Minus. Doch wie lässt sich diese Naturgesetzmäßigkeit auf den Fluss des Geldes übertragen?

Um dies zu verstehen müssen wir den psychologischen Aufbau der menschlichen Person etwas genauer betrachten. Während die Natur klar und eindeutig sinnlich wahrnehmbar ist, hat die Person eine zweite, versteckte Ebene. Dies ist das Unterbewusstsein.

Der Mensch als Person in einer Gesellschaft hat diese Notwendigkeit der Maskierung (Persona gleich Maske), weil man ihm naturfremde Regeln durch Erziehung und Bildung anerzogen hat. Aus diesem Grund ist die oberflächlich erkennbare Situation und darin enthaltene Handlungen nicht ausreichend zum Verständnis der Geschehnisse. Der tatsächliche Glauben und das tatsächliche Handlungsmotiv, beides kann unterbewusst im völligen Gegensatz zum bewussten Selbstverständnis und der bewussten Handlung stehen.

Aus diesem Sachverhalt ergibt sich, dass der stärkste Taktgeber, also das stärkste Handlungsmotiv unbekannt sein kann und somit die Ereignisse völlig anders verlaufen, als es oberflächlich anzunehmen ist. Für das wirkliche Verständnis muss die echte, gefühlte Wirklichkeit gefunden werden. Stimmen Pläne und Zielsetzungen nicht mit Verlauf und Ergebnis überein, ist der Inhalt des Unterbewusstseins zu prüfen. Welche handlungsbestimmenden Motive, Sehnsüchte und Gefühle sind hier vorhanden?

Grundsätzlich gibt es zwei “(Über-)Lebensmodelle”, die Auswirkungen auf den Geldfluss oder Geldmangel haben. Welches davon das Leben bestimmt, ergibt sich aus der charakterlichen Grundaufstellung.
Variante 1: Die Überkompensation/Dominanz, d.h. die eigene Minderwertigkeit kann hinter dem Glanz eines äußeren Erfolges versteckt werden.
Variante 2: Das offensichtliche Defizit/das Devote, Unterwürfige. Hier gelingt es nicht, die Minderwertigkeit zu verbergen. Alles liegt offen.

Eine Person, die erfolgreich viel Geld angehäuft hat und dies zum Zwecke der Anerkennung angestrebt hatte, wird durch den Zufluss weiteren Geldes innerlich immer ärmer und einsamer. Sie wird von seinem Geld in einem goldenen Käfig gefangen gehalten. Die finanzielle Verlustangst wird das Leben bestimmen. Geld wird benutzt, um sich in dieser inneren Verlorenheit und Minderwertigkeit als menschliche Person nach außen mit Statussymbolen aufzuwerten. Dazu dienen das Auto, das Boot, das Haus, dazu dienen weiterhin Markenkleidung, Uhren und all das, was die Konsumwelt für dieses Versteckspiel bereithält. Wer das verstanden hat, kann im Leben seines finanziell wohlhabenden Gegenübers lesen, ohne nur ein Wort gesprochen zu haben, selbst ohne seine Gestik und Mimik studiert zu haben. Ein biblischer Spruch beschreibt diese tragische und traurige Position “Eher passt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt”.

Der Himmel ist in jedem von uns und eine Frage des naturgesetzlich korrekten und wissenden Selbst- und Lebensverständnisses. Das Tor zum erfüllenden, menschlichen Dasein öffnet sich erst, wenn die Zuwendung zu den wirklichen Werten des Lebens gelingt. Das sind Natürlichkeit, Echtheit, Offenheit, Verbundenheit mit allem und vor allem sich selbst.

Es ist eine innere Haltung, die zwischen Besitzen und Haben zu unterscheiden weiss. Dafür muss nicht selten erst einmal alles verlorengegangen sein. Das können die Gesundheit, die Sicherheit oder eben materielle Güter sein. Fast immer wird es eine schwere Lebenskrise erfordern, damit der Kontakt zu den wirklichen, spirituellen Werten gelingt und man nicht mehr von seinem Besitz besessen wird.

Fazit: Menschen zu denen das Geld fließt, ohne dass sie Kontakt zum spirituellen Wesenskern ihres Lebens haben, werden immer einsamer.
Andersherum gilt ebenso, dass derjenige, zu dem das Geld nicht fließt, nicht weniger problembehaftet ist. Es ist nur anders gelagert. Das kann zum Beispiel die Verneinung des Daseins in dieser materiellen Welt sein. Es kann ein beleidigter Rückzug sein, weil die gegebenen Talente und Möglichkeiten es nicht gestatten, im Berufsleben die geglaubte Minderwertigkeit durch Gewinn an Geld und Macht zu verbergen. Vielleicht blockiert sogar nur der Glaube, dazu nicht in der Lage zu sein. Das Ergebnis wird dasselbe sein.

In dem Buch Menschliche Schule ist zu diesem Thema ein Weg des finanziellen Aufstiegs und Absturzes beschrieben. Es gibt Menschen, die über viele Jahre im materiellen Überfluss leben konnten. Dann drehte ihnen das Leben “den Hahn zu”. Sie verloren alles, sind dadurch aber seltsamerweise sehr viel reicher geworden. Sie fühlen dies und nehmen zugleich eine sehr viel größere Freiheit wahr. Der Grund ist das Zerbrechen ihrer bisherigen und nun überholten Werteordnung.

Es ist die Erfahrung, dass man ohne jeden materiellen Besitz auf das Leben selber geworfen wird, und sich dabei zutiefst rückbesinnen kann. Das gelingt, wenn man dabei nicht in Verbitterung erstarrt, was dem Unwissenden beschieden ist. Nach diesem Erlebnis ist alles anders. Oftmals beginnt nach dieser Katastrophe das Geld wieder zu fliessen. Es hat aber keine Macht mehr und wird von diesem Augenblick an zu dem, was es ursprünglich ist: Ein Mittel um zeitversetzt erbrachte Leistungen zu tauschen. Natürlich kann man zu diesem Wendepunkt auch ohne glänzende Karriere und anschließenden Absturz gelangen. Es sei daran erinnert, dass die entscheidende Krise keineswegs finanzieller Art sein muss.

Gleich auf welchem Wege wird das Geld die Bedeutung für Konsum und Selbstdarstellung verlieren. Es wird zum wertvollen Instrument für das Entstehen eines wahrhaftigen neuen Miteinanders. Das ist keineswegs als eine Absage an Komfort und Luxus zu verstehen.

Zu guter Letzt, die indische Askese ist Käse. Sie ist ein Missverständnis von vielen in der esoterischen und nur vermeintlich spirituellen Welt. Sie ist eine innere Abwendung von der handfesten Wirklichkeit dieser Welt. Spiritualität ist nicht “irgendwo da draußen”. Sie ist hier und da und überall, wir sind mittendrin. Das macht es so schwer, sie zu erkennen. An sich alles ganz einfach.

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