Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Dauerhafte Erschöpfung/Müdigkeit

Viele menschliche Personen befinden sich privat oder beruflich in Lebensumständen, an denen sie sich reiben und leiden. Oftmals vorherrschend ist der Eindruck einer Fremdbestimmung. Man will vieles oder vielleicht sogar alles nicht. Bis zur Erschöpfung kommt es zur Auflehnung gegen die Umstände verbunden mit dem Versuch diese mit mehr oder weniger viel Gewalt und Manipulation zu verändern. Sollte dies überhaupt gelingen, ist es enorm kräftezehrend. Tatsächlich ist die Situation so unlösbar. Das korrekte Verständnis der Psyche aus simplonischer Sicht, einfach nach den bekannten Naturgesetzen formuliert, ergibt einen ganz anderen Lösungsansatz. Tatsächlich ist dies der einzige, den es gibt. Ohne dieses Verständnis kommt es bestenfalls zu vorübergehender Erleichterung.

Naturgesetzlich korrekt geht es nicht um die Änderung der Situation, sondern um…

• eine Veränderung der inneren Haltung im Umgang mit sich selbst und dem eigenen Leben
• und jedem Problem
• und jeder körperlichen Beschwerde, die es bereitet. (Mit anderen Worten: Es geht um Lebensoptimierung.)
• Es geht um das korrekte und vollständige Selbstverständnis,
• es geht darum, ein Anderer zu werden, der attraktiv für andere Lebensumstände ist.

Menschliches Handeln wird durch Glaubenssätze bestimmt, die in ihrer Gesamtheit die Weltsicht ergeben.

Ein Teil dieser Glaubenssätze mag bewusst sein, viele sind jedoch aus Angst in das Unterbewusstsein verschoben. Dies gilt insbesondere für alle Selbstverurteilungen. Kommt es beispielsweise zum unerklärlichen Scheitern angestrebter Projekte oder eines bestimmten Lebensweges, ist davon auszugehen, dass das stärkste Handlungsmotiv unbewusst ist. Es kann ein Glaubenssatz sein, der dem bewussten Wollen komplett entgegensteht. Vielleicht will man im Bewussten dynamisch zupacken, hat im Unterbewusstsein aber die Angst auf peinliche Art zu scheitern. In diesem Falle wird es über Selbstsabotage unmerklich zu scheinbar unüberwindlichen Schwierigkeiten kommen oder man fängt erst gar nicht an. Diese Widersprüchlichkeiten zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein führen zu den Konflikten, die anhand wiederkehrender Probleme und anhaltender Schwierigkeiten im täglichen Leben als zwingend anzunehmen sind.

Tatsächlich werden sie also durch das eigene Innere selber über die folgende Kette verursacht:
1. Zweifelnde Gedanken über Vergangenheit und Zukunft,
2. die Ängste auslösen,
3. die ihrerseits ein Verlangen nach Sicherheit wecken,
4. das über Entscheidungen anschließende Handlungen bestimmt
5. und somit das Lebensumfeld und Beziehungen gestaltet.

Wenn nun die stärksten, aber unbewussten Glaubenssätze der bewussten Wahrnehmung entgegenstehen, findest Du Dich in einer Lebenssituation wieder, die den Eindruck von Fremdbestimmtheit weckt. Dem bewussten Streben folgend soll alles anders sein. Im Bewusstsein will man alles ganz anders, unterbewusst werden die gegebenen Umstände ängstlich festgehalten.

Lerne Dich vollständig kennen und handle anschließend orientiert, erfolgreich und kraftvoll.

Wer seine Glaubenssätze kennt, kann diese prüfen. Nur damit endet das Marionettendasein, bei dem man an den unsichtbaren Fäden der eigenen, unbekannten Glaubenssätze hängt. Wer dies versäumt ist dazu verdammt, in den eingefahrenen Spuren mit anhaltender Unzufriedenheit zu verharren. Besinnungslos wird weiterhin der Weg gelebt, den die Eltern bereits vorgeführt haben. Denn auch sie haben als Personen nur das Verhalten der Großen kopiert sowie die vermittelten Werte durch Schule und Ausbildung inhaliert und fixiert.

Außerordentlich hilfreich ist schon allein das Wissen über die Funktionsweise der Psyche. Dazu gehört es, die Auswirkung von Glauben, Gedanken und Gefühlen auf das reale Leben naturgesetzlich korrekt zu verstehen. Schon dies hat eine überaus entspannende Wirkung und gestattet es sehr viel leichter, sich entspannter auf Veränderungen einzulassen. Die IST-Klärung liefert übrigens hierfür in nur drei Tagen das notwendige Wissen und die praktische Selbsterfahrung. Entdecke die vollständige Landkarte des eigenen Wesens und lege Deine tatsächlichen Problemfelder offen. Erfahre, wie Du die Möglichkeit auf ein erfülltes und begeistertes Leben mit mehr Lebensenergie aus Deinem eigenen Unterbewusstsein heraus bisher behindert oder vielleicht sogar verhindert hast.

Der erste Schritt zur Neuorientierung – die Bestimmung Deiner Ausgangsposition

Deine Ausgangsposition wirst Du am leichtesten vielleicht sogar schon alleine finden. Notiere Deine Glaubenssätze und finde damit in ihrer Gesamtheit das Weltbild der Gesellschaft, in der Du lebst. Das ist der große Rahmen. In diesen ist Dein eigenes Leben als kleineres Abbild des Großen eingebettet.

Für diese Positionsbestimmung habe ich Dir nachfolgend einige Beispiele für spontane Formulierungen alltäglicher Beschwernisse aufgeführt, die mit Erschöpfung und Müdigkeit in Verbindung gebracht werden. Es sind die Aussagen, die mit der Annahme verbunden sind, dass die Lösungen „da draußen“ zu finden seien. Dennoch sind sie überaus wertvoll und im mindesten Falle eine großartige Übung in Erkenntnis und Aufrichtigkeit.
Diese Aussagen (Beispiele) befinden sich in den farbigen Kästchen.
Unter jedem Kästchen findest Du hingegen der Besinnung und dem Verständnis dienende Fragen, Stichworte oder andere Anregungen.

Es ist wichtig selbst das vermutete Problem so genau wie möglich und so sinnlich wie möglich zu beschreiben. Sinnlich heißt die Situation unter Einsatz aller zur Verfügung stehenden Körpersinne zu veranschaulichen. Dazu gehört das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und die Bewegungswahrnehmung. Es ist dieselbe Vorgehensweise, mit der körperliche Beschwerden so bildreich beschrieben werden können, dass sich die Botschaft schon geradezu aufdrängt. Diese Botschaft gibt immer eine Orientierung, die dem tieferen Selbstverständnis und damit der eigenen erfüllenden Lebensoptimierung dient.
Wer darin gut geübt ist, wird den medizinischen und den psychologischen Spezialisten immer seltener brauchen.

Beispiele und Anregungen zur Neuorientierung

Beispiel: im Alltag „gefangen“ sein

Anregung zur Neuorientierung: Diese Aussage ist sehr ungenau. Was genau vermittelt den Eindruck gefangen zu sein? In welchem Lebensbereich erlebe ich mich als eingeschränkt? Ist es eine äußere Situation oder das Verhalten einer bestimmten Person? Gibt es überhaupt den Gegensatz “Freiheit” und “Abhängigkeit/Gefangensein”?

Beispiel: Gewohnheiten nicht ablegen können

Anregung zur Neuorientierung: Um welche Gewohnheiten geht es? Rauchen, Trinken, Fernsehen, übertriebener Sport, zu viel arbeiten? Hat es mit der Schwierigkeit zu tun, „Nein“ zu sagen? Geht es dann vielleicht um die Angst, die Anerkennung zu verlieren, wenn man weniger oder an anderer Stelle Leistung erbringt?

Beispiel: nicht „Nein“ sagen können

Anregung zur Neuorientierung: In welchen Situationen fällt es schwer, „Nein“ zu sagen? Wie fühle ich mich, wenn ich “Nein” sage? Wie würde ich meiner Angst nach von anderen konkret be- oder sogar verurteilt werden?

Beispiel: „Ich habe zu hohe Erwartungen an mich und meine Umwelt.“

Anregung zur Neuorientierung: Um welchen Lebensbereich geht es? Geht es um Perfektion? Genügt es nicht, exzellent und zuverlässig seine Aufgabe zu erfüllen? Habe ich vielleicht nicht verstanden, dass Menschen nur selten etwas wirklich fehlerfrei machen können? Habe ich vielleicht nicht verstanden, dass Fehler gar keine Fehler sind? Ist mir vielleicht noch nicht aufgefallen, dass sogenannte Fehler Teil eines natürlichen Lernprozesses sind? Wer nicht bereit ist Fehler zu machen, kann nicht wirklich lernen. Liegt es vielleicht an menschenfeindlichen Leistungsvorgaben, die in einer Leistungsgesellschaft schon mal schnell gegeben sein können?

Beispiel: Heil in Prinzipen, Kontrolle, Routine, Zwang, Leistung suchen

Anregung zur Neuorientierung: Um welche Prinzipien geht es? In welchem Lebensbereich soll Kontrolle sichergestellt werden? Ist mir bewusst, dass Kontrolle immer aus Angst vor der Zukunft und eventuellen, bedrohlichen Ereignissen entsteht? Kann es sein, dass mir die Bedeutung und Funktion der Intuition nicht klar sind? Tiere haben keine Angst vor der Zukunft und entfernen sich rechtzeitig, bevor beispielsweise eine Flutwelle naht. Wie kann ich mir diese Fähigkeit auch als Mensch erschließen?

Beispiel: über-aktiv und dauerhaft angespannt sein

Anregung zur Neuorientierung: Um welchen Lebensbereich geht es? Gibt es etwas, wovor ich ängstlich fliehe oder unmerklich dagegen kämpfe? Geht es um Sicherheit und Kontrolle? Geht es um Verlustangst und wenn ja, in welcher Beziehung oder welcher Lebenssituation? Geht es vielleicht um die Angst, Anerkennung zu verlieren und dadurch vielleicht sogar von der Gesellschaft verstoßen zu werden?

Beispiel: nicht schwach sein dürfen, funktionieren müssen

Anregung zur Neuorientierung: Wie bewusst ist mir, dass ich mich in einer Leistungsgesellschaft befinde? Wie bewusst ist mir, dass das Wertesystem und die Verhaltensvorgaben der Leistungsgesellschaft während der Aufzucht und Bildung in mich hineingelegt worden? Ist mir klar, dass die gesellschaftlichen Werte zu meinen inneren Werten wurden und Grundlage für massive Selbstverurteilung und Selbstbeurteilung sein können?

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