Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Bewegungsapparat

Möglicherweise hast Du bereits einen oder mehrere Ärzte aufgesucht, die Dir vielleicht sogar verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Arthritis, chronisch rheumatoide Arthritis, Rheuma, Morbus Bechterew, Osteoporose, Bänderdehnung, Bänderzerrung, Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen, Lumbalgie, Ischialgie, Ischias o. ä. diagnostiziert haben. Eine wirkliche Perspektive ergibt sich daraus nicht. Schließlich sollten Wege zur Heilung erkennbar werden und nicht nur zur Beherrschung des Problems.

Den Naturgesetzen folgend sind die körperlichen Beschwerden tatsächlich die Folge einer psychischen Anspannung in der gegebenen Lebenssituation. Nachfolgend findest Du einige Anregungen, die das Bewusstsein und Verständnis für die Körpersprache stärken können. Dies dient einem vertieftem Selbstverständnis und einem besseren Gespür für die notwendigen Änderungen in der Haltung sich selbst und dem Leben gegenüber.
Mit anderen Worten: Körperliche Beschwerden sind Optimierungssignale zugunsten einer Neuordnung im Leben für mehr Energie, Kraft, Lebendigkeit und Durchsetzungsstärke.

Bildhafte, verständliche Betrachtung des Bewegungsapparates und dessen, was dort passiert.

Der Bewegungsapparat mit Knochen und Gelenken gibt uns Stabilität, die Möglichkeit des aufrechten Ganges (aufrecht, aufrichtig sein) und die Fähigkeit zu Bewegung, Beweglichkeit und Balance. Bei Störungen kann ich “meine Haltung verlieren” (das ist mein Selbstwertgefühl!!) oder vor akuter oder chronischer Angst erstarren.

Da alles in der Natur denselben Gesetzen folgt, kannst Du in der Natur beobachten, welchen Regeln Dein eigener Körper folgt. Wenn Du einen jugendlichen und elastischen Ast nur schnell genug verbiegst wird selbst er brechen, so auch ein jugendlicher Knochen. Es muss dafür ein Ereignis eintreten, dass Deine Aufrichtigkeit und Haltung einknicken läßt oder aber Deine Unbeugsamkeit brechen will.

Ist das Thema nicht hochakut sondern chronisch, wird der betroffene Teil des Skeletts nicht bersten und sich stattdessen allmählich verbiegen. Auf diese Weise verkrümmt sich z.B. die Wirbelsäule durch die vermeintliche Last des Lebens und bildet in Extremfällen einen Buckel aus. Das ist wiederum mit dem Ast vergleichbar, der bei andauernder Belastung gebeugt weiter wächst.

Die Gelenke geben dem Körper Flexibilität, ermöglichen Bewegung und Beweglichkeit. Ist man in einer inneren Haltung erstarrt, wird das zugehörige Gelenk erstarren. Auf diese Weise wird im zweiten Schritt natürlich auch die Haltung starrer.

Bildhafte Redewendungen und Anregungen zur Neuorientierung

Generelle Bildersprache des Bewegungsapparates, die in unterschiedlicher Kombination alle Muskeln und Gelenke betreffen kann.

Hüftgelenk, Hüftgelenksprobleme, Hüftgelenksarthrose

In der Balance geht der Mensch, wenn Verstand und Fühlen im natürlichen Wechsel schwingen.

  • Überwiegt die rechte Seite des Verstandes, schreitet man rechts weiter aus und das linke „fühlende“ Bein bleibt zurück und hinkt vielleicht irgendwann sogar hinterher. Mit diesem Hinken wird zugleich das Ausschreiten des rechten Beines gebremst. Eilst Du mit Deinem Verstand und vielleicht sogar korrekten Wissen dem Fühlen voraus? Umgekehrt gilt Dasselbe.
  • Wie steht es also um das Ausschreiten in natürlicher Balance?
  • Verhindert ein Schmerz das zur Seite treten, hindert möglicherweise die Angst daran, etwas von vorne oder hinten Kommendes an sich vorbei zu lassen. Dabei würde das zur Seite treten unter Umständen eine wertvolle neue Perspektive für den weiteren Lebensweg bieten.

Anregung zur Neuorientierung bei Schmerzen beim Treppensteigen:

  • treppauf – sich mehr zu trauen und dafür auf ein höheres Niveau zu gehen,
  • treppab – die Bereitschaft Täler der Trauer zu durchschreiten, bisher Unterbewusstes kennenzulernen, gezwungen sein in der Ebene zu gehen, um eine bewusste, lebendige Wertschätzung für die vielen notwendigen und sich wiederholenden Handlungen des täglichen Lebens zu entwickeln. Ein Meditationsmeister soll mal sinngemäß gesagt haben: Selbst wenn Du erleuchtet bist, wirst Du jeden Tag erneut Wasser und Holz holen müssen.

Becken/Beckenring

  • Das Becken verbindet die Lebenshaltung mit der Art und Weise wie ich im Leben stehe und durch das Leben gehe.

Bewegungsapparat

  • Das musste ich ohnmächtig mit ansehen.
  • Ich war wie gelähmt vor Angst.
  • Dieser Schreck ging mir durch Mark und Bein.

Wirbelsäule

  • Die Angst sitzt einem im Nacken.
  • die aufrechte Haltung im Leben, wie ich zu mir und den Dingen stehe
  • Dafür kann/will ich nicht geradestehen.
  • Aufrichtigkeit
  • Bandscheibenvorfall – akuter Haltungsverlust
  • Unfall: zerbrochene Wirbel – zerbrochene Haltung
  • gebeugt von der Last des Lebens
  • an seinem Schicksal schwer tragen

Schultern

  • eine schwere Last auf den Schultern tragen

Beine – wie ich im Leben stehe

  • mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen
  • über die eigenen Beine stolpern (Logik und Intuition sind nicht im Rhythmus?)
  • der Kniefall als Symbol der Demut (bedenkenswertes Bild bei Knieproblemen)
  • Die Knie geben dem Gang Geschmeidigkeit.
  • weiche Knie bekommen
  • Die Beine versagen mir den Dienst.
  • den Boden unter den Füssen verlieren
  • Mit den Zehen halte ich mein Gleichgewicht und ertaste, das, was beim nächsten Schritt auf mich wartet.
  • Eine Sache erwischt mich auf dem falschen Fuß.
  • Da bin ich schwankend geworden.
  • Ich fühlte mich auf die Füße getreten.
  • Das ist meine Achillesferse (mein empfindlichster Punkt).