Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal den Zufall entscheiden lassen?

Sinnesorgane und Kopfbereich

Möglicherweise hast Du bereits einen oder mehrere Ärzte aufgesucht, die Dir vielleicht sogar verschiedene Erkrankungen der Sinnesorgane im Kopfbereich, beispielsweise der Augen diagnostiziert haben. In diesem Zusammenhang fallen auch Begriffe wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, grüner Star, grauer Star, Glaukom, Katarakt, Konjunktivitis, Schielen, Sehstörungen, Scotom, Gesichtsfeldeinschränkung, Augentumor, Netzhautablösung, Retinitis, malignes Melanom des Augenhintergrunds o.ä. Eine wirkliche Perspektive ergibt sich daraus nicht. Schließlich sollten Wege zur Heilung erkennbar werden und nicht nur zur Beherrschung des Problems.

Den Naturgesetzen folgend sind die körperlichen Beschwerden tatsächlich die Folge einer psychischen Anspannung in der gegebenen Lebenssituation. Nachfolgend findest Du einige Anregungen, die das Bewusstsein und Verständnis für die Körpersprache stärken können. Dies dient einem vertieftem Selbstverständnis und einem besseren Gespür für die notwendigen Änderungen in der Haltung sich selbst und dem Leben gegenüber. Mit anderen Worten: Körperliche Beschwerden sind Optimierungssignale zugunsten einer Neuordnung im Leben für mehr Energie, Kraft, Lebendigkeit und Durchsetzungsstärke.

Bildhafte, verständliche Betrachtung der Sinnesorgane im Kopfbereich und dessen, was dort passiert.

Der Kopf ist der Sitz der meistgenutzten Sinnesorgane und des Bewusstseins. Von hier aus betrachten und hören wir die äussere Welt, riechen und schmecken das Leben. Sinnesorgane sind unsere Kanäle und zugleich Filter durch die wir Kontakt mit der äußeren Welt halten.

Bildhafte Redewendungen

Gesicht

  • Da habe ich mein Gesicht verloren.

Augen

  • etwas nicht sehen wollen
  • sich kurzsichtig verhalten
  • Wer weitsichtig ist, will und kann das, was direkt vor ihm liegt nicht scharf sehen, die Gegenwart, den nächsten Schritt.
  • Das war mir ein Dorn im Auge.
  • sich vor Erstaunen die Augen reiben
  • von etwas geblendet sein
  • Da habe ich Schwarz gesehen.

Ohren

  • Etwas nicht hören wollen, z.B. Kritik, Angriffe.

Gehirn

  • sich über eine Sache den Kopf zerbrechen
  • Ich glaubte den Verstand zu verlieren.
  • Ich fühlte mich wie vom Schlag getroffen.
  • engstirnig sein
  • wie benebelt sein

Haare

  • sich die Haare raufen
  • sich über einer Sache graue Haare wachsen lassen
  • Da sträubten sich mir die Nackenhaare.

Zähne

  • Wenn wir lachen oder auch schreien, zeigen wir die Zähne.
  • intensiv an einer Sache herumkauen, “Daran hatte ich schwer zu knabbern/beissen.”
  • Den Zahn musste ich mir ziehen lassen.
  • zähneknirschend in etwas einwilligen
  • verbissen sein

Haut

Die Haut ist nicht nur die Grenze zwischen Innen und Aussen. Sie ist zugleich unser größtes Sinnesorgan. Sie atmet mit, wir spüren Berührungen, sie reguliert die Temperatur und noch manches mehr.

Eine differenzierte Beschreibung menschlicher Sinnesfähigkeiten müsste betonen, dass im Kopfbereich zwar der Schwerpunkt unserer Wahrnehmung liegt, wir jedoch mit der Haut des ganzen Körpers spüren, sehen und hören können. Das lehrt die Beobachtung blinder oder tauber Menschen, die hier erstaunliche Fertigkeiten entwickeln können.

Eine seit Geburt taube Frau ist beispielsweise entgegen allen Erwartungen zu einer virtuosen Solistin geworden, deren Konzerte weltweit gefragt sind. Sie beschreibt es tatsächlich so, dass sie mit dem ganzen Körper hören kann.

  • etwas läuft einem kalt den Rücken hinunter
  • Da bin ich aus der Haut gefahren.
  • Das ging mir unter die Haut. (Weissfleckenkrankheit, Vitiligo?)
  • sich in seiner Haut nicht wohl fühlen
  • Es juckt mich etwas herauszufinden.
  • Ich scharre an der Oberfläche, um in der Tiefe etwas zu finden.
  • Bei Hautverletzungen erlebe ich die eigene Verletzlichkeit an der Grenze zwischen Außen und Innen.
  • Ich lege mir mit Schuppen einen Hautpanzer zu. (Schuppenflechte)

Fingernägel – „Die Krallen“

Die Fingernägel ermöglichen einerseits die Feinheit des Tastens, da sie als Widerlager für die sensiblen Fingerkuppen dienen. Jeder, der schon mal vorübergehend einen Nagel verloren hat, kann das unschwer bestätigen.

Andererseits scheinen sie das abgeschwächte Überbleibsel von Krallen zu sein und damit sind sie Instrumente aggressiver Energie. Unter anderem spricht das erotische Signal langer roter Fingernägel dafür. So stehen sie sowohl für Sexualität als auch für Lebensenergie und Aggressivität, alles Facetten desselben Themas.

  • Etwas brennt mir unter den Nägeln.