Eindrücke, Besinnliches während und nach der IST-Klärung

Eindrücke von und nach der IST-Klärung in der Begegnung mit dem bisherigen Alltag. Besinnung und erste zarte Anflüge einer Erkenntnis und Ausrichtung auf das Wesentliche. Danke an Jana, dass sie sich die Zeit genommen hat, darüber zu berichten.

Lieber Uli,

vielen Dank für die gute Zeit.

Ich schreibe Dir hier ungefiltert einige meiner Eindrücke kurz nach der IST-Klärung auf, als Rückmeldung:

  • Zuerst dachte ich, ich würde mich freuen, wieder in „geordnete Verhältnisse“, d.h. die sog. Zivilisation, zurück zu kommen. War aber nicht so. Sobald ich den Wald verlassen habe (es hat übrigens nicht geregnet an dem Morgen 😉 ) fühlte ich mich gleich wieder „funktionierend“.
  • Insgesamt hatte ich danach (als ich allein war) das Gefühl von SEIN. Ich dachte nichts, ich musste nichts, es gab weder ein „positiv“ noch ein „negativ“… vielleicht der Anfang vom Zustand des SEINS. Das ging nach 2 Tagen Rückkehr jedoch weg.
  • Ich habe mich in deiner Gegenwart als vorurteilsfrei erlebt und das lag wohl daran, dass es von dir quasi abgefärbt hat. Trotz lackierter Fingernägel bist du der männlichste Mann den ich je getroffen habe. Betty und dich fand ich alterslos.
  • Ich hatte einen eurer Äpfel gegessen und fand ihn sehr sauer. Zuhause kaute ich einen Bio-Apfel der „säuerlichen“ Sorte und fand ihn fad, ohne echten Geschmack.
  • Was ich mir vorgenommen habe: Ich will mehr Schwingung in mein Leben bringen, d.h. einen Wechsel z.B. zwischen angenehmem Wohnen in der Stadtwohnung und am Wochenende in einem wenig komfortablen Gartenhaus im Wald sein, einfachem Essen und aufwendiger zubereitetem Essen usw. Bisher habe ich meine Gefühlswelt viel über das Essen geregelt (viel Schoki = viel sympathische Aufputschung, mich Vollstopfen um Ärger wegzuessen usw.).
  • Ach ja, und den Gefühlen, u.a. der Wut und auch der Traurigkeit, werde ich mehr Raum lassen. Die Situation mit Marcel war für mich ein echter Schlüsselmoment. Nachdem ich verbal lauter wurde und mir in der Fantasie das Zerhacken eingestanden habe war sie nämlich weg und das kannte ich bisher nicht. Am Flughafen bei der Heimreise dann ein ähnlicher Moment mit einem Polizisten: auch da nach intensivem Ausleben im Kopf ging`s weg. Ich werde das weiter praktizieren.
  • Ob meine bisherige Methode „Ich ändere etwas im Äußeren, dann folgt das Innere“ schlechter ist, werde ich testen.
  • Was blöd ist: ich werde nur mit sehr wenigen Menschen darüber reden können, da das, was ich erlebt habe schwer zu erklären und zu verstehen ist.

 

Soweit der erste Moment,

VG

Jana