Chips: Neue Geschäftsfelder für Amputationen und Beerdigungsinstitute

Ich spreche hier nicht von den Chips, die akustisch optimiert vor dem Handlungsneutralisator (Fernsehen) bis zum Völlegefühl und darüber hinaus zerknirscht werden. Ich spreche von einem Thema, was auffallend immer häufiger und zuletzt in der Tagesschau auftaucht. Jahrzehntelang war es der Szene der Verschwörungstheoretiker, sprich Idioten zugeordnet.

Nun ist es soweit, die Gesellschaftsfähigkeit des implantierbaren Chips als Ersatz für Geld, Versicherungskarte, Kreditkarte und noch vieles mehr wird vorbereitet. Dabei ist es überaus erstaunlich und zugleich äußerst lehrreich, wie gering ausgeprägt die Denkfähigkeit des modernen Menschen ist, der juristisch korrekterweise als Person bezeichnet wird. Eine Person hat eine Persönlichkeit, also ein Schutzschild. Eine Person ist mit anderen Worten ein Mensch, der leidvoll seine Individualität zugunsten seines gesellschaftlichen Ansehens glaubt verstecken zu müssen. Er ist als Person ausgestattet mit Rechten, aber vor allen Dingen Pflichten. Fragt sich nur, ob der Chip zu den Rechten oder Pflichten gehören wird?

Aufs erste Lesen mag es beleidigend klingen, wenn ich von der gering ausgeprägten Denkfähigkeit spreche. Doch wäre dies nicht so, würden wir diese Nachrichten, ja sogar selbst diesen Chip gar nicht erst in den Medien finden. Doch es fehlt dem durchschnittlichen Denker erkennbar die Fähigkeit, wie leicht ein Daumen, eine Hand oder auch der Arm abzuhaken ist. Selbst ein Auge lässt sich leicht, wenngleich gewaltsam entnehmen, falls die Netzhaut das Objekt der Begierde ist, um in verschlossene Bereiche vorzudringen. Kann man allen Ernstes glauben, dass dieser sehr oberflächliche Gewinn an Bequemlichkeit nicht zugleich ein großes Tor an schaurigen Entwicklungen aufstößt wobei die totale Kontrolle erst mal am wenigsten schmerzt?

Science Fiction-Filme dienen dazu, in die Phantasie der Menschen einzudringen und die Erwartungen an eine schon heute programmatisch vorbereitete Zukunft zu wecken. Man schaue diese Filme an, um dort genau das zu finden, wovon ich hier schreibe.

Aktueller Anlass dieser Aussendung ist ein Beitrag der ARD-Tagesschau zu besagtem Thema.

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-4333.html

ab Minute 18:18

Und wie immer soll dieser überaus negative Aspekt dieses  Beitrages wie immer in solchen Fällen einen Stachel setzen. Er soll Betroffenheit erzeugen, um zu handeln. Jederzeit und immer gibt es Möglichkeiten, sich aus dieser Rolle der Person und des Weisungsempfängers herauszuschälen, zu eigenständigen Entscheidungen zu finden, Mensch zu werden und eigene Wege zu gehen. Dafür treten wir mit einem immer größer werdenden Kreis von Menschen unter der Überschrift Simplonik täglich an.