Fernsehen – Die Macht der bewegten Bilder

Hast Du schon einmal darauf geachtet? Du sitzt irgendwo in der Natur und schaust in eine weite, wunderbare Landschaft. Sie wirkt in ihrer Gesamtheit auf Dich, Du wirst Deinen Blick entspannt schweifen lassen. Doch sobald Deine Augen eine schnellere Bewegung registrieren, bindet diese sofort die Aufmerksamkeit. Das ist natürlich und sinnvoll. Jede schnellere Veränderung kann Gefahr bedeuten. Du erinnerst Dich an das Naturprinzip „Alles will überleben“? Darauf ist jedes Lebewesen geeicht.

Daher wird natürlicherweise Dein Organismus in Alarmbereitschaft versetzt. Das Registrieren der schnelleren Bewegung aktiviert den Sympathikus, reduziert Fühlen und Denken zugunsten einer schnellen Reaktionsfähigkeit. Aus diesem Grund verwenden übrigens Einsatzfahrzeuge Blinklichter in verschiedenen Farben.

Nun übertrage diesen natürlichen Reaktionsmechanismus auf den Umgang mit dem Fernseher. Dieser liefert fortlaufend schnell wechselnde Szenen. Damit führt beinahe jeder Fernsehkonsum über die Aktivierung des Sympathikus zu einer Einschränkung der Denkleistung und einer eingeschränkten Fähigkeit, etwas zu fühlen. Dies ist keineswegs eine Absage an den Fernseher, mit dem man durchaus viele wertvolle Informationen und Einsichten gewinnen kann.

Diese Zeilen sollen vielmehr dazu dienen, zu verstehen wie man ihn zu Machtzwecken missbrauchen kann und wie Du durch Achtsamkeit dagegen immun wirst.