Warum die Ernährungslehren irren und sämtliche Empfehlungen scheitern müssen

Juni 2015 – Dr. med. Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt (Querdenken TV – Dauer 73:38 min.)

Eine bekannte Aussage lautet: „Du bist, was du isst“, aber sollte es nicht besser „Du isst, was du bist“ heißen? Seit Jahrzehnten kursieren die verschiedensten Ernährungslehren, Ernährungspläne und Diät-Konzepte durch die Welt und propagieren eine gesündere Ernährung und somit mehr Gesundheit. Doch seit genauso vielen Jahrzehnten scheitern diese Ratschläge und Konzepte regelmäßig.

Dr. med. Ulrich Mohr beschäftigt sich ebenfalls seit vielen Jahren mit unserer Ernährung und ist wenig verwundert über das Scheitern der Ernährungslehren, da die gewählten Ansätze einer besseren und gesünderen Ernährung bereits grundsätzlich falsch sind. So assoziieren wir Dinge wie Kalorienzählen, Ernährungspyramiden oder bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln mit einer gesunden Ernährung. Dabei gibt es ein völlig anderes und grundsätzliches Problem bei unserer Ernährung.

Unsere Ernährung wird von Glaubenssätzen bestimmt, welche durch unsere Umwelt (Erziehung, Sozialisierung, Marketing etc) geprägt werden und unser natürliches Geschmacksempfinden manipulieren und verkümmern lassen. Nicht unsere natürliche Intuition (die der Mensch zweifellos besitzt, aber durch seine Umwelt verlernt hat) entscheidet also über die richtige und natürliche Nahrungsmittelauswahl, die unserem Körper gut tut, sondern solche Glaubenssätze.

So gilt es nicht nur seine Intuition für Geschmack und gesunde Ernährung zurückzugewinnen, sondern auch den informativen Gehalt eines Lebensmittels zu berücksichtigen. Was darunter zu verstehen ist, erläutert Dr. med. Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Vogt.

Er geht weiterhin darauf ein, welchem Irrglauben die Menschen mit „modernen“ Ernährungslehren generell aufsitzen und gibt zahlreiche Empfehlungen, die bei einer gesunden Ernährung tatsächlich zu berücksichtigen sind, wenn sie effektiv, wirkungsvoll und nachhaltig sein soll. Dazu zählen unter anderem die Bereinigung des Geistes (Schulung in sorgfältiger Auswahl von relevanten und wichtigen Dingen im Leben), ausreichend Sonnenlicht in angemessener Weise, tiefe Atmung (wichtig für die Verdauung), lebendiges Wasser sowie Elemente der physischen Ernährung. Der Fokus liegt dabei auf dem Erkennen installierter Glaubenssätze angeblich gesunder Ernährung, der Befreiung der Geschmacksintuition sowie schließlich darauf, dem Körper die Kompetenz der natürlichen Nahrungsmittelauswahl zurückzugeben.

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