Moderne Märchen und Meinungen – Vorsicht vor alkalischen Basenmitteln

Christa aus Queensland fragt:

Ich habe eine Patientin, die hat lange Zeit HCL genommen weil sie Blutgruppe A ist und angeblich, laut der Blutgruppen Diät, eine geringere Magensäure zur Verdauung. Sie hatte Reverse Osmose Wasser getrunken und auch sonst alles getan um ihre Mineralien Speicher zu leeren.

Nun habe ich ihr Echt Sein gegeben, das Wasser geändert und ihr Zusammenhänge erklärt. Nun kam sie aber vor zwei Tagen mit Magenschmerzen. Hm? Ich habe die Echt Sein Menge erst mal reduziert.

Was sagst du?

Hier ist noch ein Artikel von Cousins:

Der Magen-Darm-Trakt darf nicht zu alkalisch werden

Wenn Sie vorwiegend von Gemüse und Obst leben, wird Ihr Körper zunehmend alkalisch (basisch), weil Obst und Gemüse vorwiegend Basenbildner sind. Das ist sehr vorteilhaft, um den Körper zu entsäuern. Aber der Mensch braucht eine Balance zwischen Säuren und Basen. Wird der Magen-Darm-Trakt zu alkalisch, kann die Aufnahme von Mineralien und B12 leiden, weil die Säuren fehlen.

Es gibt auch nützliche Darmbakterien, die vorwiegend auf ein saures Milieu angewiesen sind. Der Heilpraktiker Henning Müller-Burzler erwähnt dieses Problem bei Vegetariern in seinem Buch “Methusalem-Ernährung”. Er ist auch der Meinung, dass die meisten Vegetarier zu wenig Magensäure bilden. Dadurch werden Mineralien schlecht verwertet mit negativen Folgen für Zähne, Knochen, Gelenke und Bindegewebe. Ferner kann es auch zu einer Eiweißaufnahmestörung kommen.

Vorsicht vor alkalischen Basenmitteln!

Sehr bedenklich ist die Einnahme von Natron und anderen alkalisch-wirkenden Tabletten und Pulvern, weil sie die Magensäure neutralisieren können. Damit wird die Aufnahme von Mineralien, Eiweiß und Vitamin B12 empfindlich gestört! Verzichten Sie lieber auf solche Präparate. Nur wenn Sie an akuten Magenbeschwerden leiden, dürfen Sie solche Präparate einnehmen.

Herzliche Grüße

Christa

Meine Antwort:

Liebe Christa, ich beginne mit den Textauszügen. Diese lassen erahnen, dass die einfachsten Dinge zum Thema Säure nicht erkannt und verstanden wurden. Ich erwähne nur eine Feststellung, die alle Meinungen und Behauptungen über basenreiche Ernährung schon karikiert: Geschmacksstoffe, Aromen, Duftstoffe sind Säuren. Es sind zudem energiereiche Stoffe, denn sonst könnten sie keinen Duft verbreiten. Es muss also Fülle herrschen, die sich verbreitet.

Essen mögen wir mögen nur das, was Säuren beinhaltet. Die Basenbildner sind hingegen die Mineralien, die zum Beispiel in diesen sauren Verbindungen gebunden sind. Der Heimversuch zur Überprüfung ist einfach: Bereite Dir ein leckeres Essen, roh oder gekocht, dann gib Basenpulver hinein. Bin gespannt, wer das noch essen mag….

Wir brauchen also eine säurenreiche Kost, die zugleich die basenbildenden Mineralien enthält.

Die aufgenommenen Lebensmittel werden durch Säure im Magen (saures Milieu am sauren Aufstoßen belegbar) und anschließend starke Basen im Zwölffingerdarm (Basen durch galliges Erbrechen belegbar) wiederum vollständig zerlegt und aufgenommen. Dabei wird Energie gewonnen (es wird Dir von innen warm). Jedes Essen wird also denaturiert, wenn man es so bezeichnen will. Das erwähne ich, weil es genug haltlose Behauptungen über angeblich ungesunde Kochkost gibt, die durch die Hitze denaturiert und daher wertlos sei. Korrekt ist, dass Kochen Kochkunst sein sollte. Mit Liebe (Herzintelligenz) gebrutzelt ist das Allchemie. Das ist wörtlich zu nehmen.

Zu den anorganischen Mineralien: Alle Mineralien sind anorganisch, immer und jederzeit. Da sind sich die Chemiker einig und es ist bei näherer Betrachtung völlig logisch. Die organische Einbindung in der Pflanze wird in der Magensäure aufgelöst, also wiederum denaturiert. Daher ist die Quelle völlig belanglos. Heimversuch: Nimm Eiweiss (organische Verbindung) zum Beispiel Quark, Milch und vermische es mit Zitronensaft. So sieht man die Auswirkung von Säure/Magensäure auf organische Verbindungen am Deutlichsten.

Magensäure wird übrigens immer in der erforderlichen Stärke und Menge produziert. Fleisch erfordert mehr, anderes weniger. Und es wird keineswegs nur Salzsäure produziert, was die heutigen Lehrbücher verschweigen.

Die im Artikel erwähnte Anreicherung von Basen im Dickdarm auf die Zufuhr von Basen in der Ernährung zurückzuführen ist Unsinn. Die Beweisführung ist wiederum einfach: Nimm eine Messerspitze Natriumsulfat (Bestandteil der Galle) zu Dir und es wird nichts Auffälliges geschehen. Steigere die Menge und Du wirst irgendwann Durchfall bekommen. Das Natriumsulfat konnte nicht schnell genug aufgenommen werden, erreicht mit Wasser verdünnt den Dickdarm und Du erlebst es als Durchfall. Daher verwendet man es als Hilfsmittel gegen Verstopfung.

Dasselbe Experiment könntest Du mit einer entsprechenden aber höheren Menge Echt Sein machen. Die mit der Nahrung aufgenommenen basenbildenden Mineralienverbindungen erreichen also in den gesunden Mengen nicht den Dickdarm und Durchfall wäre der Indikator dafür. Doch nicht jeder Durchfall ist ein Anzeiger dafür! Doch das dürfte Euch klar sein. Man macht sich vor Angst in die Hose, vorne und/oder hinten 😉 …

Bezüglich der Magenschmerzen muss gerade in den ersten Monaten der Anwendung immer als Erstes die Frage gestellt werden: Woran erinnern mich die Beschwerden? Sehr oft sind es reaktivierte und nicht ausgeheilte Beschwerden. Mit der Mineralienzufuhr springt früher oder später die Selbstregulation und Selbstheilung wieder an. Hilfreich kann es sein, bei aufflammenden, alten Problemen die Morgenportion des Echt Sein in 500 ml Wasser zu lösen und dann über den Vormittag verteilt zu trinken. Dasselbe kann man mit der Abendportion über den Nachmittag verteilt machen.

Für das tägliche Leben gilt am Ende dennoch nur eines: TUN, handle und erlebe die Veränderungen. Diese treten ein und bleiben erhalten, wenn etwas wirklich funktioniert.

Lektüre zur Vertiefung:

Elektrizität – Unsere wahre Nahrung
Drei Schlüssel zu Hippokrates Schatztruhe