Ich will meine Freiheit, statt Wohltaten

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.

Albert Schweitzer

So kann man die lebendige Schwingung eines echten Lebens zwischen Freude und Trauer auch beschreiben. Wenn Du nun wartest, bis es jemand anbietet und für Dich tut, wirst Du bis in alle Ewigkeit warten. Das ist keine Dienstleistung und kann niemals eine sein. Denn es geht darum, dass DU DICH auf DEINEN inneren Fluss des Lebens einlässt.

Es liegt allein an Dir, es in Dir zu beginnen und fortzuführen. Wie man das am Einfachsten beginnt? Dafür ist die Simplonik geschaffen worden, die Rückbesinnung auf einfache, naturnahe und dem Menschen dienende Wissenschaft – eine Wissenschaftlichkeit, die JEDER praktizieren kann.

Gutes Gelingen!