Ist Kochsalz böse?

Wer mag sich an einer Simplonik-Übung beteiligen?

Hartnäckig halten sich kochsalzarme Diäten zum Beispiel bei Bluthochdruck (obwohl deren Schädlichkeit schon längst nachgewiesen ist), natriumarmes Mineralwasser für Kinder und so weiter.

Was ist dran an der Behauptung, dass Natriumchlorid/Kochsalz „böse“ ist?

Wissenschaftlichkeit beginnt mit unter anderem mit Beobachtung und dem Sammeln von Fakten. Doch letztendlich sind ALLE Deine Sinnesorgane gefragt. Bedenke, dass das Ohr vieltausendfach feinfühliger und wahrnehmender ist. Erst mit diesen Wahrnehmungen ist man dann in der Lage, intelligente Fragen zu stellen und ebensolche Versuche zur Bestätigung zu planen und durchzuführen. Du kannst das heutige Thema als Übung nutzen, Dich im Sammeln von Wahrnehmungen zu schulen.

Klebe nicht an irgendeinem Weltbild oder einer gebetsmühlenartig wiederholten Behauptung, sondern halte alles für möglich. Sei offen und neugierig wie ein Kind. Die gesammelten Warnehmungen werde ich dann in den Verteiler geben. Warten wir ab, was sich daraus ergibt. Hier sind schon mal Dinge, die mir aufgefallen sind:

In der Medizin wird als Flüssigkeitsersatz bei Blutverlust physiologische Kochsalzlösung verabreicht, also Kochsalz mit Wasser verdünnt.

Die Körperflüssigkeiten haben einen ähnlichen Mineraliengehalt wie das Meerwasser, also hauptsächlich Natriumchlorid.

Kochsalz bindet Wasser. Trägt es zum Zusammenhalt unseres Körpers bei? Schließlich sind wir so etwas wie eine laufende Wassersäule.

Wenn wir säurehaltige Speisen verdrücken wollen, beispielsweise Fleisch greifen wir meist als erstes ……zum Kochsalz.

Natrium ist ein basisches Mineral, das in grossen Mengen im Körper vorkommt.

Chlor ist ein Halogen. Halogene schwächen den Kontakt zwischen Kopf und Bauch, Verstand und Gefühl/Intuition. Daher enthalten die meisten Psychopharmaka vorzugsweise Halogenverbindungen allen voran das Fluor. Wenn wir diesen Sachverhalt auf seinen Nutzen für den Organismus prüfen, dann wäre die Annahme berechtigt, dass Halogene ganz natürlich den Informationsfluss vom Bauch ZUM Kopf steuern. Dazu passt auch die bekannte Tatsache, dass etwa 90% der Nervenbahnen vom Bauch zum Kopf führen und nicht umgekehrt (siehe auch Simplonik-Handbuch zu diesem Thema).

Aufgabe:

1.Ergänze die Beobachtungen, wenn Dir dazu noch etwas ein-, auffällt.
2. Leite aus den Beobachtungen ein Gesamtbild ab, das sich an der Einfachheit orientiert
3. Schicke mir die Ergebnisse.
4. Wir fügen das gemeinsam zusammen, soweit es der aktuelle Kenntnisstand erlaubt.

Gutes Gelingen, Neugier und Freude bei der Sache! Übe Dich in Kompetenz!

4 Antworten auf Ist Kochsalz böse?

  • Mario Garro

    Mir fällt bei dem Thema „Salz“ immer die Szene aus dem Film „Die wunderbare Welt der Tiere“ ein: Ein Buschmann fängt einen Affen, fesselt ihn an einen Stein und gibt ihm einen Klumpen Salz. Der Affe verschlingt das Salz (Pflaumengroßer Brocken in etwa), als ob es seine Leibspeise wäre. Was danach passiert ist nicht mehr ganz von Belang. Interessant ist jedoch, mit welcher Hingabe der Affe das Salz verspeist…

  • Frank Stuwe

    ich habe selbst psychopharmaka genommen. Leute aus meinem Umfeld nehmen sie immer noch.
    Die Verbindung zum Bauch ist nicht vorhanden,sie sind also im Kopf, von heftigen Ängsten geplagt,
    die sie selbst obendrein noch für unrealistisch halten, was ich nicht durchgängig bestätigen konnte.
    Allerdings lassen sie sich durch die Psychopharmaka weg beamen. Im Rahmen der Ergotherapie
    und strukturbildenden Maßnahmen, werden sie von Personen angeleitet zum Beispiel Gitarre
    zu spielen, Völlig sinnfrei. Allerdings halten Klienten sowie Therapeuten an den Methoden fest –
    im Glauben, dass sie etwas bewirken. Wie sich zeigt, gibt es ohneemotionalen Zugang keine
    Veränderung. Obendrein gibt es Therapeuten, die nicht positiv von ihren Klienten denken, weil
    sie glauben, dass jene keine Veränderung wollen. Sie kommen gar nicht darauf, dass sie nicht können.
    Die Psychopharmaka sind Energie-Räuber und emotional gehemmte Personen finden keinen Zugang
    zum Beispiel zum Gittarre spielen. Es geht ja hier bei nicht nur um eine zu erlernende Technik.

    frank

    • Frank Stuwe

      hej Ulli,

      weitere Gedanken zum Thema Kochsalz. bezüglich psychopharmaka.

      Die bisher mir bekannten Therapeuten übersehen, dass sie die grundsätzlich gleichen
      Lebensthemen ihrer Klientel haben und heben sich von ihnen ab indem sie von Abgrenzung sprechen. Wie kann ich mich von Menschen, mit denen ich im gleichen Boot sitze – von Abgrenzung sprechen? Weil es Personen sind, die Klienten und Therapeuten.
      Der Zugang, den sie zu ihren eigenen Gefühlen haben ist eingeschränkt, obwohl sie offiziell keine
      Psychopharmaka nehmen. Wenn ich sie nach der eigenen Nutzung fragte, wurde ich brüsk zurück gewiesen. Bezogen auf das Thema Kochsalz nehmen sie doch Halogene ohne sich dessen bewusst zu sein- eben Fluor,Chlor. Die Therapeuten und die Klienten nehmen, also Halogene, und damit Psychopharmaka, auf. Die Dosierung ist unterschiedlich. Blinde führen Blinde.
      Ich fühle mich gerade als wenn ich einen Monolog halte, dann tue ich es auch.

      Und trotzdem
      Frank

      • Daniel Russ

        (…möglicherweise fühlt es sich jetzt eher wie ein Dialog an ;-))

        Interessante Wahrnehmung Frank, wie sich immer Reaktions-partner finden. Ich erkenne das mehr und mehr bei mir selbst und anderen( wo ihnen selbst es oft nicht bewusst ist) und mehr und mehr kann ich auch über dieses Spiel lachen, es mit Humor nehmen, diesen Prozess als Spiel empfinden – fühlen.

        Was mir über diesen Artikel bewusst wurde, wieviel Behauptungen zu dem Thema im Netz, z.B. auf Youtube( von vegan-rohköstlern, etc.) und in (esoterischen) News-lettern (z.B. http://www.inlina.eu/) herum-schw-irren, ohne eine „wirkliche“ Natur-wahrnehmung/Be-weis aus der Natur. Was mir in den meisten Fällen erst die letzten zwei Jahre bewusst wurde, also etwa die Zeit, seit dem mir in etwa die Simplonik be-kannt ist.

        Liebe Grüße
        Daniel

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