Eine Frage zu den „Wunderwirkungen“ von Magnesiumchlorid

Folgende Frage wurde mir gestellt:

Was hälst Du von flüssigem Magnesiumchlorid? Meine Freundin testet das gerade innerlich und äusserlich und findet es super. ich habe es mir auf die Arme gesalbt und hatte danach ein wohliges ummanteltes Gefühl, allerdings habe ich das Gefühl das es mir zu stark ist. Sie bezieht es aus dem Aquaristikhandel zum selberanrühren.

Meine Antwort:

Was ich von Magnesiumchlorid halte, ist nicht so sehr von Belang. Meinungen bringen uns nicht weiter. Erinnere Dich an die Einfachheit des simplonischen Vorgehens. Welche aus der Natur gewonnenen Beobachtungen geben konkrete Hinweise auf die Auswirkungen von Magnesiumchlorid? Wenn es diese nicht gibt, beispielsweise aus der Verwendung von stark magnesiumchloridhaltigen Lebensmitteln (wenn es solche geben sollte), bleibt alles im Reich der Spekulation. Akzeptabel wäre auch eine logische, einfache und saubere Ableitung der Magnesiumchlorid-Wirkung im menschlichen Körper anhand des Periodensystems der Elemente. Mir persönlich ist nichts dergleichen bekannt.

Die noch grundsätzlichere Frage wäre: Gibt es überhaupt eine isolierte, konzentrierte chemische Verbindung oder Element in der Natur, die oder das der Ernährung dient? Auch hier ist mir nichts bekannt.

Generell kann ich Dir allerdings schon jetzt sagen, dass es unsinnig ist, über die Zufuhr einzelner Mineralien auch nur nachzudenken. Der Stoffwechsel funktioniert über bewegliche Gleichgewichte (stell es Dir wie eine Waage vor, die ständig in Bewegung ist), die vielfältig miteinander verknüpft sind. Da immer alles aus dem Einen (Äther) entsteht und sich zunächst in Zweierlei aufspaltet, kann es nicht anders sein. Im geringsten Falle muss man also wenigstens zwei Mineralien in Betracht ziehen. Das ist überschaubar aber nur für Gold und Silber möglich. Sie sind die Startermineralien des menschlichen Körpers. Die nächstfolgende Ebene hat bereits mehrere Gleichgewichte verschiedener Mineralien, die miteinander wechselwirken (erinnere Dich an die Baumstruktur auch des Stoffwechsels, wie das im Simplonik-Handbuch beschrieben ist). Spätestens hier macht es, wie schon gesagt, keinen Sinn mehr, über die Zufuhr eines einzelnen Minerals auch nur nachzudenken, noch nicht einmal über zwei. Ich bin gespannt auf das Ergebnis Deiner Suche.