Welches Gesteinsmehl für das eigene Gemüsebeet?

Lieber Uli,

vorherige Mail und die Tatsache dass unsere Böden seit Jahrhunderten schon mineralstoffarm sind, hat mich auf folgenden Gedanken gebracht:

Düngen mit Steinmehl. Ich kenne einen Fliesenleger, der Steinplatten (Granit, Marmor etc.) schneidet und auch poliert. Dabei fällt jedes Jahr Schneid- und Schleifschlamm von einer Tonne an. Ich kann mir vorstellen diesen Schleifstaub in den Gartenboden unterzumischen um ihn somit mit Mineralien anzureichern – Hast du dagegen irgendwelche Bedenken?

Lieben Gruß aus Seußling,
Norbert

Keineswegs lieber Jochen, es ist ein Mosaikstein für die Verbesserung der eigenen Versorgung. Marmor ist allerdings allein nicht genügend. Er besteht fast nur aus Kalkverbindungen. Eine Mischung mit Granit ist besser, aber auch noch nicht genügend. Schau mal auf 25kilo.de, dort kannst Du z.B. Vulkangesteinsmehl bestellen. Das hat weitgehend alles drin. Übrigens wäre bei Deiner Überlegung zur Verwendung des Schleifstaubs eventuell noch zu berücksichtigen, welche weiteren Substanzen als Abrieb oder Verunreinigung von Seiten der Maschinen hinzukommen. Dazu kann ich nichts sagen.

8 Antworten auf Welches Gesteinsmehl für das eigene Gemüsebeet?

  • Mario Garro

    Hallo Uli,
    was würde denn dafür und dagegen sprechen ein Gesteinsmehl direkt oral ( z. B. in Zellulose-Kapseln )
    einzunehmen um den Nahrungsbrei damit anzureichern?
    Danke für Deine Zeit 🙂
    Viele Grüße
    Mario

    • Daniel Russ

      Hallo Mario, ich heiße zwar nicht Uli 😉 aber möglicherweise habe ich ja die passende Antwort. Die Sein-Mineralien-Mischung Hell-Sein gibt es in Zellulose-Kapseln( ich hatte mal nachgefragt, wieso nicht einfach lose als Pulver: „Wegen dem Geschmack“ dass es genießbar ist).

      Woher – woraus die Sein-Mineralien gewonnen werden, würde mich mal interessieren( bei Zeolith ist es mir schon klar).

      Liebe Grüße
      Daniel

      • Mario Garro

        Hallo Daniel,
        mir scheint, dass meine Frage nicht zu Deiner Antwort passt 😉
        Ich habe allerdings die gleiche Intention. Bauen wir nicht mit den Sein-Mineralien eine Abhängigkeit zum Verein auf? Was machen wir, wenn es den Verein irgendwann mal nicht mehr geben sollte? Woher bekommen wir dann die Mineralien her? Der Verein bekommt sie ja auch aus irgendwelchen Rohstoffen…
        Natürlich ist mir bewusst, dass ich dem Verein damit auch einen Teil der Einnahmen abspreche.
        Viele Grüße
        Mario

        • Daniel Russ

          Okay kann vorkommen, dass ich mal daneben treffe ;-).
          Da ich momentan relativ viel im sogenannten Bereich Bushcraft( – Survivel) unterwegs bin, finde ich diese Frage absolut berechtigt.

          An diesem Punkt können ein paar Fragen hilfreich sein:
          1)Sind benötigten Rohstoffe( in diesem Fall Mineralien, die ganze Palette, woraus immer sie gewonnen werden) in der näheren Umgebung/lokal verfügbar? Bsp. Kochsalz/Speisesalz-quellen sind mir bekannt, aber nicht in meiner näheren Umgebung.
          2)Was bedarf es sonst noch dafür? – Wie werden sie abgebaut/gefördert und welcher zubereitung/verarbeitung( z.B. reinigen – zermahlen) bedarf es, bevor sie verzehrbereit sind? (- Wie kann ich das machen?)

          • Mario Garro

            Hallo Daniel,
            das mit dem Salz (respektive Meersalz) war auch bereits ein Gedanke von mir. Den habe ich allerdings relativ schnell wieder verworfen, da ja Meersalz zu ~97% aus Natriumchlorid besteht und nur zu ~3% aus Mineralien. Da hätte man zu viel Durst danach 😀
            Gruß
            Mario

            • Daniel Russ

              😀 ist ja nur ein Beispiel. Das alle 81( hat die eigentlich schon mal jemand gezählt?) Elemente darin enthalten sind, so wie es manche bewerben, hatte ich mal geglaubt.

              • Mario Garro

                Wieso geglaubt? Stimmt es denn nicht?

                • Daniel Russ

                  Gute Frage Mario, danke! 🙂
                  Ich nehme die Natur als gemeinsame Referenz, ohne zu vermuten. Wo ist die dazugehörige Naturwahrnehmung? Das sogenannte Natriumchlorid ist schon klar, aber bei den 3% bleibt es für mich offen, welche Elemente da noch enthalten sind( Kann sein oder auch nicht. Eisenoxid ist z.B. manchmal an der Orange rötlichen Farbe bei dem sogenannten Himalayameersalz aus Pakistan erkennbar). Dass herauszuanalysieren – destillieren vor allem für bestimmte (Ultra-)Spurenelemente( Gold, Silber) dürfte naheliegend ziemlich aufwändig sein und relativ große Mengen an Meersalz benötigen.
                  Da stell ich die Frage: „Brauch ich das wirklich umbedingt für mein Leben?“ „Nein, ist eher wurscht( oder eher koch-salz/Halit ;-)).“ Vor allem wenn ich nur relativ begrenzte Mengen, wie du schon erwähnt hast Mario, konsumieren kann.

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