Sehr anschaulich – Neuentstehung der alten Krankheit nach Herztransplantation

„Der Chirurg entfernt nur die Endprodukte der Krankheit, nicht die Krankheit selbst.“ Ferdinand SAUERBRUCH, sagte dies vor langer Zeit. Er war einer der bekanntesten deutschen Chirurgen.

Wie recht er hatte. Wer sich eingehend mit Simplonik befasst hat, weiss, dass der Körper eine „Blaupause“ der Psyche ist. Beschwerden am Körper, umgangssprachlich Krankheit genannt, sind immer nur Signale für eine psychische Spannung. Diese wird durch eine veränderte Haltung zum Leben und sich selbst gelöst. Das Signal erlischt.

Sucht man nicht das Verstehen und kämpft gegen das Signal, steigt die Spannung. Das Signal mag man erfolgreich zurückdrängen können. Der Konflikt bleibt und erzeugt immer wieder aufs Neue die erforderliche Störung.

Eine gutes Beispiel für die katastrophalen gesundheitlichen Folgen einer Fehlregulation liefert der sogenannte Bleyberg-Effekt in der Transplantationsmedizin. BLEYBERG war der zweite Herztransplantationspatient.

Als nach seinem Tode das transplantierte Herz untersucht wurde, wies es dieselben krankhaften Veränderungen an denselben Stellen auf wie sein altes Organ. Die psychischen Steuerung hatte wieder dasselbe Signal erzeugt.