Können Wirksubstanzen von Medikamenten gezielt zur Zelle geführt werden?

Es wurde mir eine Frage gestellt, die für jeden interessant sein könnte:

Was halten Sie vom patentierten XXXX (Anmerkung: Produktnamen wurde von mir gestrichen, sie sind für die Antwort nicht von Belang) Nährstoff-Transport-Concept? Angeblich kommen nur so die Wirkstoffe wirklich dort an, wo sie hinsollen und werden nicht nur ausgeschieden, oder von „XXXX- Depot“ von XXXX-ofit zur zeitversetzten Abgabe der Vitalstoffe. Ich wollte nämlich wieder Gelenk-Tabletten zur Vorbeugung und gegen sportlich verursachte mögliche Abnutzung nachbestellen und bin mir nicht sicher, ob ich wie bisher bei XXXX-ilin oder doch besser bei XXXX-line oder aber bei XXXX-ofit bestellen soll. Alle haben hohe Dosen Glucosaminsulfat (500-750mg) sowie Chondroitinsulfat (100-150mg) in ihren Tabletten oder Pulvern. Für Ihre Meinung dazu wäre ich Ihnen dankbar

Meine Antwort:

Ich kenne XXXX- ine und ich kenne den Entwickler recht gut. Er ist ein sehr sympathischer und kompetenter Mann. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass die Transport Concept Behauptung eine reine Marketingstrategie ist. Den Beweis einer solchen Behauptung zu führen, ist technisch nach wie vor nicht möglich, wird es wohl auch nie sein. Dafür müsste man in der einzelnen lebenden Körperzelle messen können.

Die zeitverzögerte Abgabe von Wirksubstanzen macht bestenfalls bei Medikamenten Sinn. Bei Vitalstoffen gilt das Gleiche wie oben und statistisch signifikante Studien bezüglich einer Überlegenheit in der Wirkung dürften ebenfalls nicht existieren. Sollte man Ihnen eine solche unterjubeln wollen, schicken Sie sie mir, ich werfe gerne einen Blick darauf. Einschließlich der Glukosamine halte ich alle Versuche, die aus dem Labor in den Magen kommen, um Gelenk und Knorpel fit zu machen in erster Linie dazu geeignet, um Ihren Geldbeutel zu entleeren. Übrigens leisten Sie mit der Anwendung des Echt Sein schon sehr viel für Knochen und Knorpel. Beides spricht auch bei manifesten Erkrankungen oft als Erstes mit erstaunlichen Besserungen an. Das hängt damit zusammen, dass Krankheiten immer ein Säureprozess sind.

Meine Empfehlung zu Ihrer Zielsetzung: Sie könnten, wenn Sie es ganz gründlich angehen wollen, die Stoffwechselrenaturierung machen, die ich vor etwa einem halben Jahr entwickelt habe. Sie wirkt sehr tiefgreifend, grundsätzlich und nachhaltig, dies gilt für alle Beschwerdebilder. Wenn Sie dazu keinen Impuls spüren, dann würde ich neben dem Echt Sein (darauf achten, dass die ph-Werte des Urins vorzugsweise über 7, besser noch 7,5 liegen) auf eine nennenswerte Zufuhr von Kieselsäure achten. Dazu bietet sich zum Beispiel frisch gemahlene Hirse an, Braun- oder Goldhise (Braunhirse sagt man die größere Wirksamkeit zu, doch dafür konnte ich bisher keine Studien als Beweis finden), oder kolloidaler Kieselsäurelösung aus einer Levitationsmaschine. Ich persönlich bevorzuge die Hirse für diese Zwecke. Es wird vielfach berichtet, dass nach einigen Monaten deutliche Besserungen eintreten (fleischarme Ernährung mit reichlich Frischkost vorausgesetzt), selbst wenn man sonst gar nichts für seine Gesundheit tut.